Wir schreiben Tag 37 nach Entdeckung der Schimmelpilze im Kinderzimmer - heute nur eine Kurzfassung, da der Scharlach meine Tochter ereilte und das Zusammenwohnen in einem Zimmer auch für mich gesundheitlich nicht ohne Folgen geblieben war. Während die Kleine schon wieder fast vollkommen genesen im Hofe verweilt, kämpfe ich noch etwas mehr …

Jedenfalls war heute, nach aufwendigem hin und her endlich die Baufirma zugegen, hat den Putz abgetragen, den Feuchtigkeitsgehalt überprüft und eine bemerkenswerte Feststellung gemacht:

Der Maler, der zurückliegend vor etwa einem Jahr das Zimmer nach einem vorangegangenem Wasserschaden (2005 od. 06 verliere langsam den Überblick) ausmalte, verwendete laut Angaben der Baufirma eine Dispersionsfarbe ! Dies bedeutet, daß die Wand ihre Atmungsaktivität verloren hat und Feuchtigkeit somit etweder die Farbe sprengt oder sich Bereiche entlang bewegt, bis sie an die Oberfläche kann. Ist doch toll - vor allem wenn man weiß, daß wir zu dem damaligen Zeitpunkt ausdrücklich darauf hingewiesen haben, atmungsaktive- & umweltfreundliche Farben wieder angebracht haben zu wollen, die wir extra angeschafft haben. Dem Maler wurde sogar ein Musterkübel gezeigt der die Farbe beinhaltete, die zuvor aufgetragen wurde.

Jetzt einmal ganz ehrlich: Würden Sie die Farbe eines Malers überprüfen, wenn Sie definitiv zuvor Dispersionsfarbe ausgeschlossen haben ? Ich rief die Genossenschaft an und verständigte die Leiterin der Verwaltung, die dieser Sache nun nachgehen wird. Die Baufirma meinte, daß die Dispersion gänzlich entfernt werden sollte …

Jetzt ist ein neuer Verputz in dem Bereich aufgetragen worden und trocknet.

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