Archiv für die Kategorie: “Ausländerfeindlichkeit”


deklarierte Nationalitätenkonflikte

deklarierte Nationalitätenkonflikte

Kinder, wer welche hat, ist auch in Kenntnis deren sprunghaften Verhaltens. An einem Tag spielen sie friedlich miteinander und am Nächsten - nichts als Streiterein. Es liegt schon längere Zeit zurück, daß meine Tochter erstmals zu mir kam und mir bedrückt mitteilte, daß sie von den anderen Kindern mit SCHWABO beschimpft und gehänselt wurde, worauf ich nachfragte was SCHWABO denn heiße? SCHEISS ÖSTERREICHER, lautete ihre Antwort. Natürlich war ich bemüht ihr zu erklären, daß sie das nicht so ernst nehmen solle und sie selbst ja wisse, daß sie morgen wieder alle zusammen spielen würden. Heute so, morgen wieder anders. Natürlich belastete mich das, weil sie bis zu ein paar dutzend Kindern gegenübersteht und diese Ereignisse im Regelfall alleine ausfechten muß. Schimpfen ist eine Sache, jedoch die Nationalität anzugreifen, für mich persönlich etwas ganz anderes. Während ich mit der Erziehung versuche in ihr Grundsäulen der Humanität zu erbauen, verzichten offensichtlich andere Eltern/Erziehungsberechtigte hier auf die Vermittlung elementarer Grundwerte und Einstellungen.

Hääte die EBSG auf meine Warnungen gehört, wäre es zu solchen Auswüchsen nicht gekommen

Hätte die EBSG auf meine Warnungen gehört, wäre es zu solchen Auswüchsen nicht gekommen

Es ist für sie hier in der Anlage nicht leichter geworden, seit im Sommer des vergangenen Jahres ihr Mutter mit ihrer Halbschwester aus erster Ehe ausgezogen ist. Ihre Halbschwester, doch um einige Jahre älter, war zuvor als ältestes “Kind” in der Anlage doch sehr wohl in der Lage solchen Begegnungen Einhalt zu gebieten. Ich kann mich nicht daran erinnern, daß SCHWABO zu der Zeit gefallen wäre, als wir noch gemeinsam hier lebten.

Ein Resultat des Zusammengepferchtseins von so vielen Nationalitäten auf so engen Raum, habe ich dann am 17.5.08 auf Bildern festgehalten, als mich meine Tochter holte, weil wieder einmal SCHWABO gegen sie geäußert wurde.

Weil nur 6 von 105 Mietern österreichische Wurzeln haben, bleiben uns auf uns bezogene Zeichnungen erspart

Weil nur 6 von 105 Mietern österreichische Wurzeln haben, bleiben uns auf uns bezogene Zeichnungen erspart

Die bosnischen Kinder hetzten gegen die Türkischen und wenigstens als einziges Kind mit österreichischen Wurzeln war meiner Kleinen die schriftlich/zeichnerische Hetze erspart geblieben. Als Einzelperson, fällt sie nicht ins Gewicht. Die im Hof anwesenden Personen, die keineswegs nur aus Kindern bestanden, da die Erwachsenen auch dort “leben” haben dann wahrgenommen, daß ich die “Werke” ihrer Sprößlinge fotographierte und dann plötzlich die Entfernung durch die Verursacher veranlaßt. Unter ihren Augen wurden sie gemacht, aber die Dokumentation war ihnen dann jedoch auch nicht wirklich “angenehm”.

Auf mein Befragen hin, hat dann ein Bub mit bosnischen Wurzeln argumentiert, daß die Türken zum Schimpfen begonnen hätten und er sich das mit seinen Verwandten und Freunden nicht gefallen lassen wollte.

Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte, in der Anlage wird gelebt was die Masse vorgibt - eine Hausordnung existiert nur auf dem Papier

Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte, in der Anlage wird gelebt was die Masse vorgibt - eine Hausordnung existiert nur auf dem Papier

Vor dem Zündstoff, den die hiesige Gemeinschaft in sich birgt, habe ich jedoch schon vor Jahren die Erste burgenländische gemeinnützige Siedlungsgenossenschaft gewarnt. Zu einem Zeitpunkt als auch Wohnungen für die Neuvermietung anstanden, ersuchte ich eindringlich das proportionale Verhältnis zwischen In- und ausländischer Herkunft stammenden Mietern wieder einzuleiten. Das ist keine Maßnahme, die in kurzer Zeit zu bewerkstelligen ist, aber beginnen hätte man damit können. Die Antwort, die ich erhielt lautete: “Na glauben Sie, daß Österreicher dort noch einziehen?”

Überrascht war ich vor einigen Monaten, als mich ein Bekannter in der Stadt danach fragte, wo ich denn wohnen würde, weil er mich Jahre nicht mehr gesehen hat und ich nach Nennung der Anlage die fragende Antwort erhielt “Im Türken-Ghetto?”.

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