Archiv für die Kategorie: “Betriebskosten”


Den Kunststoff-Recycling-Behälter wollte ich eigentlich nur entleeren gehen. Schon in den vergangenen Tagen ist mir geschäftiges Treiben am anderen Ende der Hausanlage aufgefallen. Möbel wurden zertrümmert, Gegenstände abgeladen - ein Anhänger abgestellt.

Bei Betreten des Raumes für Restmüll und Recyclingsstoffe, bot sich mir allerdings diesmal ein Anblick, der ungewöhnlich war, selbst für hiesige Verhältnisse. Die Behälter quollen allesamt über und der Müll zusätzlich über den Boden verteilt. Das Plastikstoffe, die recycelt werden könnten im Restmüll landen, ist hier durchaus nicht Ungewöhnliches. Aber die überquellenden Mülltonnen - seltsam. Nach Verlassen des Müllraumes treffe ich auf eine Mitbewohnerin und frage sie, ob sie denn jüngst im Müllraum war und dessen Zustand wahrgenommen hätte. Diese berichtet mir dann Erstaunliches: Eine Familie, die hier in der Anlage wohnt (6 Kinder) hat ihr Haus, das sich auch hier in der Stadt befindet verkauft und muß es nun ausräumen. Seit Tagen ist der Pendelverkehr mit dem Anhänger eingerichtet worden mit dem der Müll bis hin zu den Möbeln von dessen Haus hier her verbracht und entsorgt wird. Die Hausmeisterin würde nichts dazu sagen - abschließend meinte sie noch, daß hier mit wesentlich mehr Konsequenz vorgegangen werden sollte.

Tja Häuser haben einige Bewohner dieser Anlage, ob im In- oder Ausland - ich verstehe nur nicht, warum sie darin nicht wohnen und wie auch ich dazu komme, für diese illegale Müllensorgung aufkommen zu müssen?!

Mal abwarten, was die Hausverwaltung, die EBSG dazu zu sagen hat.

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Vor drei Tagen ging ich zu fortgeschrittener Stunde mit meinem Hund eine Runde. Schon bei Annäherung zur Wohnhausanlage am Rückweg konnte ich nicht nur einen Lichtstrahl wahrnehmen, wo eigentlich gar keiner sein sollte, sondern vernahm zusätzlich den Lärm eines aus meiner Sichtweise völlig unnötigen Abluftgebläses. Es handelte sich bei der Örtlichkeit um den Raum in dem Restmüll und Recyclingstoffe der Wohnhausanlage der EBSG in die dafür vorgesehenen Behältnisse eingeworfen werden sollten/könnten, aber nur selten werden - zumindest was eine ordnungsgemäße Mülltrennung betrifft.

Auf die Thematik der Müll- und Wertstofftrennung werde ich später noch zu sprechen kommen, denn die kostet wegen unsachgemäßen Einwurfes jährlich ein Vermögen. Das Besondere an den Gegebenheiten, die ich um 01:13 Uhr festhielt, war der Umstand, daß die auf die Straßenseite, auf den Gehsteig führende Türe gar keine Türschnalle an der Außenseite hat und somit nur von Innen geöffnet werden kann. Sie stand sperrangelweit offen, der verlassene Müllraum in Festbeleuchtung und das Dröhnen des Abluftventilators hat mit Sicherheit auch die Nachbarschaft erfreut, weil bei der existenten Hitze sowieso Alle bei geschlossenem Fenster ruhen …

Bis zum heutigen Tage ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum überhaupt trotz existenter, das ganze Jahr über offener Lüftungsschlitze ins Freie hier Strom im wahrsten Sinne des Wortes verblasen wird. Lichtschalter, die vermeiden würden, daß Licht über Stunden hindurch unnötig brennt und somit kostbare Energie verschleudert wird, für die unschuldige Mieter wieder zur Kasse gebeten werden, dürften nicht überall bekannt sein. (Stichwort Bewegungsmelder)

Natürlich kann man durch diesen Raum in den Hof der Anlage gelangen, indem dann wieder ein Großteil der Eingangstüren der Häuser sperrangelweit offen stehen, obwohl dies laut Hausordnung verboten ist.

Bis vor einigen Jahren war es noch üblich, daß jährlich Mieterversammlungen abgehalten wurden, heute gibt es nur mehr horrende Betriebskostenabrechnungen und Desinteresse …

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