Archiv für die Kategorie: “Gewalt in der Familie”


Vor etwa zwei Stunden bin ich auf den Treppen meiner Stiege gestanden und habe einfach nur in den Hof der Anlage geblickt. Belustigend nahm ich drei Mädchen im Alter von 3-4 Jahren wahr, die auf dem Dach eines im Hofe geparkten Personenkraftwagens saßen und sich unterhielten. Mit Sicherheit ein ungewöhnlicher Ort für den Aufenthalt einer Damenrunde, aber der Anblick war richtig herzig. Nach ein paar Minuten war dann aus dem 2. Stock des Nebenhauses eine Frau zu vernehmen, die offensichtlich eine Angehörige eines der Mädchen war. In türkischer Sprache mit entsprechenden Tonfall und Lautstärke folgten offensichtlich Anweisungen, denn die Mädchen verließen blitzartig über die Motorhaube das Fahrzeug.

Wenige Minuten später: Die drei Mädchen sind auf die Böschung gegangen und spielen dort (ca. 40m Entfernung). Der Besitzer des Personenkraftwagens auf dem die Drei zuvor saßen, begibt sich in deren Richtung aus dem Haus kommend. Es ist ein älterer Mann und wahrscheinlich auch der Großvater, zumindest, von einem der Mädchen.

Bei der Böschung angekommen, spricht er sie an - er reicht jedem Mädchen einzeln die Hand und hilft ihnen von der Anhöhe hinunter auf die Wiese. Er schimpft offensichtlich darüber, daß sie auf seinem Autodach Platz genommen haben - dann reißt er alle einzeln hintereinander an den Ohrläppchen, sein Tonfall wird lauter. Ich meine, sie werden ihre Lektion gelernt haben und dann aus meiner Sicht, als Vater von mehreren Kindern, der selbst als Kind geschlagen wurde und niemals die Hand gegen Kinder erhob, das Unfaßbare: Er schlägt zwei von den drei Knirpsen mit der flachen Hand ins Gesicht, das Klatschen höre ich bis zu meinem Standort. Aufschreien, Weinen und Rufe nach der Mama folgen. (Mittlerweile habe ich einige Worte der türkischen Sprache hier schon gelernt).

Während der Mann vom obersten Bereich der Hofanlage wieder zu seinem Wohnhaus zurückgeht, blicke ich ihm direkt in die Augen, wende für keinen Moment mein Antlitz ab. Da sich unsere Stiege in der Mitte befindet, muß er an mir vorbeigehen. Ich kann selbst nicht beurteilen, was er darin erkennen konnte oder auch nicht - je näher er kam um so unsicherer schien er mir zu werden - und plötzlich grüßte er, was er sonst nie tat - ein Gruß, den ich nicht erwiderte.

Ich empfinde nur Verachtung und denke mir, eigentlich möchte ich hier nicht mehr leben. Wenn sich Erwachsene Gewalt antun ist dies eine Sache, aber das Schlagen von Kindern, noch dazu auch Kleinkindern, ist widerwärtig aber hier keine Seltenheit …

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Wir schreiben Tag 21 nach der Entdeckung der Schimmelpilze im Kinderzimmer.

Zwischenzeitlich hat sich Einiges in der Sache getan, darunter auch Vorgänge, die als durchaus skurril bezeichnet werden können. Jetzt aber Schritt für Schritt:

Nach Konsultation einer Lugenfachärztin, deren Untersuchungen meiner Tochter als durchaus umfassend und tiefgreifend bezeichnet werden können - man stelle sich vor, die Ärztin nahm sich auch alle notwendige Zeit und zu keinem Moment hatte man den Eindruck, daß der nächste Patient schon die Türklinke in der Hand hätte! Angesichts der eigenen Erfahrungen in den letzten Jahren, eine durchaus begrüßenswerte Feststellung meinerseits - eine Rarität, erfolgten vier Zuweisungen. Wesentlich auch die Aussage, daß das Kinderzimmer bis zur Sanierung und Entfernung der Schimmelpilze nicht von meiner Tochter benützt werden soll. Weiterhin schläft sie also bei mir auf einem ausgezogenen Sofa im Bett, was angesichts meiner eigenen Behinderungen (u.a. Wirbelsäule) eine zusätzliche Beeinträchtigung darstellt, da eine Lage der Matrazen jetzt an sie abgetreten wurde.

Ein Lugenröntgen, ein Röntgen der Nebenhöhlen, ein neuerlicher Test im Allergieambulatorium und der Einbezug einer Sporenfalle vom Hietzinger Krankenhaus. Die ersten drei genannten Untersuchungen bzw. Vornahmen konnten bereits getätigt werden. Die Sporenfalle wird jedoch erst wieder ab September ausgegeben, da laut Angaben der Fachambulanz des Hietzinger Krankenhauses, zum gegenwärtigen klimatischen Zeitpunkt deren Einsatz nicht als zweckmäßig bezeichnet wird.

Auf dem Bauamt der Stadtverwaltung wurde ich causal vorstellig und wurde zur Niederschrift geladen.

Dann folgte ein wiederholter Anruf meinerseits bei der Ersten burgenländischen gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft, weil von dort nichts zu hören war. Die Leiterin der Verwaltung war nicht erreichbar, dafür meldete sich jedoch ausgerechnet jener Mann, der vor Monaten den Wasserschaden (=Schaden 2), den der Mieter über mir verursacht hat. Ja, zugegeben - es war ein emotionales Gespräch, weil ich dem Mann auch die Frage stellte, wie er wohl reagieren würde, wenn seine eigene Wohnung und sein Kind von solchen Zuständen betroffen wären. Wir haben kein Auto und jeder Weg ist mit einem gewaltigen Aufwand verbunden, wo man andere Menschen um Hilfe bitten muß. Mein Vorwurf an ihn beinhaltete auch sein eigenes Erscheinen zur Begutachtung des Schadens vom Vorjahr und, daß dieser bis zum heutigen Tage nicht saniert wurde. Richtiggehend verblüfft war ich dann auf seine Entgegnung, daß laut Angaben des Schadensverursachers, sich dieser mit mir bereits geeinigt hätte!?

Was heißt hier “geeinigt”?, sein Wasserschaden versaute mir die Malerei eines ganzen Zimmers, das wegen eines Wasserschadens vor zwei Jahren (=Schaden 3) erst frisch gestrichen wurde und es entstanden Risse im Mauerwerk, die sich nicht durch eine Einigung von selbst schließen würden! Lediglich nachdem ein halbes Jahr keine Instandsetzung vorgenommen wurde und ich die Unansehlichkeit nicht weiter meiner Tochter zumuten wollte, brachte mich das auf die Idee, wenigstens einen Teil der Wasserflecken im unteren Raumbereich mit entsprechenden Mitteln zu überstreichen. Ich forderte den Verursacher auf die beiden Farbkübel der umweltfreundlichen Farbe mit 60.- Euro zu bezahlen und machte die Arbeiten in Eigenregie. Explizit lag meine Betonung darauf, daß dies jedoch mit den Flecken an der Decke und den Rissen im Mauerwerk nichts zu tun habe, weil ich mich außer Stande sehe, hier fachmännisch eine Sanierung vorzunehmen, abgesehen davon, dies nicht meine Aufgabe sei. Die Risse beunruhigten mich.

Ich weiß natürlich nicht ob jetzt dieser Mieter gelogen hat oder die Aussage des EBSG-Mitarbeiter erfunden oder auf sprachliche Mißverständnisse zurückzuführen sind - aber eines ist definitiv bewiesen: Der Mieter log bereits mehrfach da er:

  1. Zurückliegend mir mitteilte, die Genossenschaft über den Wasserschaden informiert zu haben, wobei meine Überprüfung ergab, daß dies nicht zutreffend war - ich ihm in Folge diese Lüge auch auf den Kopf zusagte;
  2. Seine Gäste (Familie mit vier Kindern -[Wohnung ~ 29m2]) an der Eingangstüre rissen bis das Schloß kaputt war (Gegensprechanlage - Türschließer) - die Knirpse wurden bei diesem Vorgang von meiner Stieftochter gesehen, die mir dies umgehend berichtete. Nachdem ich die Meldung an die EBSG abschickte - der Schließmechanismus war dann kaputt, sprach der Mieter von einer Unwahrheit, dabei war er zum damaligen Zeitpunkt gar nicht zu Hause! und letztlich:

Männer, die ihre Frau so verprügeln, daß Möbel in der Wohnung zu später Stunde fliegen und ich mit Herzkopfen nicht erst ein Mal die Treppen hochrase, in der Angst, daß ihr Schreckliches widerfahren ist - haben für mich keine Glaubwürdigkeit.

Die EBSG sieht das offensichtlich alles etwas anders aus der Distanz …

Eine Dame eines Malereibetriebes kam auch kurz vorbei und meinte mich schon mehrmals angerufen zu haben, mich jedoch angeblich nicht erreicht hat. War offensichtlich immer nur in der Früh …. Dazu sei angemerkt: Ich gehöre nicht zu der Personengruppe, die Sklaven ihres Mobiltelephones sind. In modernen Zeiten gibt es e-Mail, die laufend abgerufen werden, aber auch SMS, die man empfängt, wenn das Telephon aufgedreht wird -

Morgen werde ich Ihnen über eine FALSCHMELDUNG der EBSG an die Stadtverwaltung und deren eigenen Versicherung berichten, die eine Androhung von einer Strafanzeige wegen Verdacht der vorsätzlichen Gesundheitsgefährdung meinerseits zur Folge hatte - traurig, daß man zu solchen Mitteln greifen muß, denn heute meldete sich ein Baumeister, der morgen, am Tag 22 nach Feststellung der Schimmelpilze einen Lokalaugenschein vor Ort vornehmen wird.

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