Posts Tagged “Hausverwaltung”
Es ist einerseits verständlich, daß Kinder einen natürlichen Bewegungsdrang haben und dessen Befriedigung anstreben, aber der Preis, der dafür zu bezahlen ist, ist beispielsweise in Punkto Lärm hoch.
Ja, es gab zurückliegend schon Unfälle und hervorzuheben ist mit Sicherheit jener, bei dem ein etwa 3-4jähriges Mädchen von einer Mauer herabstürzte, die ungefähr 1,8m hoch ist. Es gab viele Tränen, einen Schock und Gott lob, nur Schürfwunden. Es hätte auch schlimmer ausgehen können. Es ist für mich als Vater nicht nachvollziehbar, wie Eltern bzw. Erziehungsberechtigte so kleine Wesen unbeaufsichtigt spielen lassen können. Es gibt verschiedene Szenarien, etwa, daß die Kinder völlig alleine im Hof sind, zum Spielen in den Hof gehen bzw. geschickt werden oder auch jene, bei denen vorwiegend Mütter, weit entfernt mit Bekannten aufhalten und sich der Nachwuchs in gar nicht einsehbaren Bereichen der Anlage aufhält.
Die Pikanterie am Rande nicht unerwähnt, daß die EBSG als Verwaltung von rund 14.000 Objekten auch in dieser Stadt weitere Einrichtungen inne hat und sich selbst Mieter, die zuvor bei uns wohnten, dort eine Genossenschaftswohnung nahmen - sie zogen hier aus - es lebt sich dort ruhiger!. Weil jedoch der überwiegende Teil der Mieter der neuen Anlage (Anm.: Das sind in der Mehrzahl Mieter mit österreichischen Wurzeln) sich gegen das Schreien, Herumtollen, Ballspielen und Radfahren innerhalb ihrer Anlage aussprachen, kommen diese fast täglich zurück in ihre “alte Heimat” und bringen nicht nur Kind und Kegel mit, sondern benutzen die hiesige Anlage als öffentlichen Spiel-, Grill- und Reinigungsplatz (für Teppiche). Laut Auskunft der Ersten burgenländischen gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft und der Hausordnung ist hier das Ballspielen verboten.
Verstehen Sie wie grotesk es aus meiner Sicht ist, daß in der neuen Anlage der Genossenschaft Bürger auf die Einhaltung der Hausordnung pochen, sie dort durch die EBSG durchgesetzt wird und wir hier übrig bleiben - die dortigen Bewohner hier her kommen um den Tag zu verbringen? Der Ehrlichkeit halber soll aber nicht unerwähnt bleiben, daß auch Mieter ausländischer Abstammung für die Lebensweise Anderer in der Wohnhausanlage nur ein Kopfschütteln übrig haben und letztendlich in Resignation verstummten. Beispielsweise drei ältere Ehepaare, wovon zwei Männer seit Jahren einen angeschlagenen Gesundheitszustand haben. Ein Mann kommt so gut wie nie an die frische Luft in den Hof, weil der Lärm eine Belastung darstellt, dem der Aufenthalt bei geschlossenen Fenstern in der Wohnung der Vorzug gegeben wird.
Die Auswüchse werden jedoch auch dadurch offenkundig, daß auch gleich einmal das Kind des auf der anderen Straßenseite wohnenden visa-vi Hausbesitzers hier her in die Anlage entsendet wird, weil es offensichtlich auch bequem ist, anstelle sich mit dem eigenen Knaben im eigenen Garten zu beschäftigen, ihn zu der lauthals schreiend spielenden Fußballmannschaft über die Straße zu geleiten.
Der Herrgott / Allah meint es gut mit den Kindern und dessen Eltern, denn seit Jahren ist bei dem tatsächlich, auch mehrmals täglich eintretenden Szenario noch kein Verkehrsunfall passiert. Das grenzt schon an ein Wunder! Fakt ist, daß beim (Fuß)ballspielen der Ball immer wieder auf die Straße fliegt und auch Knirpse dahinter her rennen. Einschlägige Bitten an die EBSG das Ballspielen, das laut Hausordnung eh verboten ist zu unterbinden, stießen seit Jahren bis dato auf taube Ohren. Doch wehe dem Tag, an dem ein Kind zu Schaden kommen sollte, denn dann werden sich die Damen und Herren für Ihre Unterlassungen zu verantworten haben, denn deren Kenntnis ist SCHWARZ auf WEISS belegbar. Sollte hier einmal Blut fließen, dann klebt es auch an ihren Händen der EBSG!
Ich kann von Kindern nicht erwarten, daß sie erkennen wie gefährlich das Ballspielen in der Anlage und dem folglich auf die Straße gelangenden Ball ist, aber erkenne darin auch ein gravierendes Manko an erzieherischen Maßnahmen.
Gestern um 18:52 Uhr wurde diese Bilderserie von mir geschossen - sie soll Ihnen einfach nur veranschaulichen, wie gefährlich die Folgen von Ignoranz und Desinteresse sein können:
 18:52 Uhr: Das Schreien der Kinder, daß gegen die Hausmauer geschmetterte Einfahrtstor machen mich darauf aufmerksam, es ist schon wieder so weit - der Ball flog auf die Straße
 Der Ball ist schon etwa 20m die Straße hinab gerollt - als Auto herannahen, verstecken sich die Kinder
 Der Ball wird von dem PKW erfaßt
 Der Lenker des ersten PKW verreißt den Wagen - die Kinder laufen weg
 Weitere KFZ-Lenker bremsen ihre Fahrzeuge ab - der Ball unter einem Auto - Lenker halten Ausschau nach den Verursachern
 Kinder, die sich versteckt hielten, kommen heraus nachdem das Auto weiterfuhr, halten Ausschau nach dem vom Auto überrolten Ball
 Eilig wird er aufgehoben - ein neues Spiel beginnt - die Eltern nahmen es unkommentiert hin - ein tägliches Szenario
Tags: Ball auf Straße, Ball gegen Auto, Ballspielen in Wohnhausanlage, Beteiligung durch Unterlassung, Diskriminierung, Erste burgenländische gemeinnützige Siedlungsgenossensc, Erziehung, Faktor Lärmbelastung, Gemeinschaftsleben, Gesundheitsfaktor Lärm, Hausordnung EBSG, Hausverwaltung, Kindererziehung, Lärm, mangelnde Aufsichtspflicht, Sicherheit im Straßenverkehr, spielende Kinder, Unfallgefahr, Verletzung der Sorgfaltsplicht
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Geschrieben von admin in Wasserschäden
Mein Töchterlein dürfte dies mit den Genen ihrer Mutter mitbekommen haben: Sie möchte spontan ihr Zimmer umstellen und zeichnet am Montag eine Skizze, wie sie ihr Zimmer umgestaltet haben will. Wir machen uns an die Arbeit, nehmen Anmessung vor und beginnen. So ganz wie sie es projektierte geht es allerdings nicht, da ein Wasserschaden des Mieters oberhalb von uns, trotz mehrfacher Urgenz bei der EBGS (Sommer 2007!) bis dato nicht saniert wurde. Jedenfalls soll der Wandverbau verschoben werden und das macht die Abnahme einer Pin-Wand aus Metall notwendig.
Als ich die Pin-Wand entferne traue ich meinen Augen kaum - es wird an der Rückseite Rost sichtbar. Ein Blick auf die Wand und ich sehe Schimmelpilze. Mit der Hand taste ich die Wand ab, nehme einen Schraubenzieher um die Festigkeit des Verputzes zu überprüfen. Er dringt mühelos einige Zentimeter in das Mauerwerk ein. An unterschiedlichen Stellen überprüfe ich und im Wissen, daß an dieser Wand der angrenzenden Wohnung die Dusche “installiert” ist, folgt die Erkenntnis, daß dort die Schadensursache begründet liegen muß.
Ich erinnere mich, daß ich zurückliegend bei der Sockelleiste eine feuchte Stelle beim Ausmalen wahrgenommen habe und bei der Nachbarin nachfragte, ob ihr etwas ausgeronnen sei, was sie verneinte. Ja, ich bin sauer, weil dies der dritte Schaden innerhalb der letzten drei Jahre bei mir, der offensichtlich auf nicht sachgemäße Installationen zurückzuführen ist. In der Anlage waren es bereits einige mehr - dazu jedoch etwas später. Nur Pech, daß die Nachbarn gegenwärtig in Bosnien auf Urlaub sind.
Vor drei Jahren wähnte ich mich in einem inszenierten Abenteuer-Film, als im zweiten Stockwerk bei einer Installation gepfuscht wurde und in der darunter befindlichen Wohnung es tatsächlich REGNETE. Es dauerte dann einige Tage, aber auch dieses Wasser beglückte meine Wohnung, die sich im Erdgeschoß befindet!
Zurück zum Aktuellen. Ich halte Nachschau, wo sich die Angehörigen der Nachbarn befinden. Die Eltern leben im gleichen Haus wie Töchterlein und ich. Finde die Mutter, die leider auf Grund von mangelnden Sprachkenntnissen (~ seit 1992 in Österreich) nicht versteht, was ich ihr vortrage. Nach dem Ersuchen meinerseits mitzukommen zeige ich ihr den feuchten Bereich. Wertvoll, sie hat verstanden worum es geht und zeigt mir den Schlüssel der Wohnung ihrer Tochter. Nein, das mache ich nicht - ich gehe in keine fremden Wohnungen und ersuche diese telephonisch zu kontaktieren. So weit kommen wir offensichtlich sprachlich nicht zusammen …
Schimmelpilze sind keine Angelegenheit, die man auf die leichte Schuler nehmen soll und schon überhaupt nicht bei Kindern. Umfassende Recherchen zu der zurückliegenden Reportage belehrten mich über deren Gefährlichkeit. Wir räumen das Zimmer - Töchterlein übersiedelt zu mir. Trotz meinem Versuch ihr die Notwendigkeit dieser Maßnahme zu erklären, ist sie traurig, weil sie sich so auf ihr “neues” Zimmer gefreut hatte.
Ich setze mich zum Schreibtisch, schreibe dem Geschäftsführer der EBSG, GF Ing. Schlappal ein unmißverständliches Fax und bringe meinen Mißmut auch über den noch immer nicht behobenen Wasserschaden des letzten Jahres, resultierend aus der Wohnung oberhalb zum Ausdruck. Mit dem jetzigen Ereignis, treffe ich die bereits mehrmals aufgeschobene Entscheidung das Leben hier öffentlich zu machen. Stelle die Forderung nach einer unverzüglichen Kontaktaufnahme und teile in Anbetracht der Erfahrungen mit, sofern die Genossenschaft wieder tatenlos bleibt, am Mittwoch bei der Baupolizei vorstellig zu werden.
Anschließend greife ich zum Höher und rufe meine vormalige Frau, Mutter meines Töchterleins an. Falle quasi aus allen Wolken, als sie mir in Erinnerung ruft, daß unsere Tochter seit sie ein Kleinkind war immer wieder Hustenanfälle hatte und wie nicht nur in ärztlicher Behandlung waren, sondern auch im Allergieambulatorium Tests durchgeführt wurden, die negativ verlaufen sind. Ich erinnerte mich dann, daß ich auf eine Waschmittelallergie tippte, aber es wurde die Ursache nicht gefunden. Vor etwa zwei Wochen, bei ihrem letzten Hustenanfall habe ich in gewohnter Weise einfach das Fenster geöffnet, denn dann stellte sich stets eine rasche Besserung ein.
Mit diesen Erkenntnissen begab ich mich zu später Stunde zu Bett - es war eine kurze Nacht - es arbeitete in meinem Kopf. Um etwa 5:30 Uhr in der Früh setzte ich mich wieder an den Schreibtisch und schickte eine e-Mail an die Leiterin der Verwaltung der EBSG um diese offensichtliche Gesundheitsbeeinträchtigung nicht nur zu deponieren, sondern auch der ordnungsgemäßen umgehenden Notwendigkeit der Sanierung Nachdruck zu verleihen. Wir können das Zimmer derzeit nicht bewohnen und ich erwarte unter Hinterlassung einer Telefonnummer eine umgehende Kontaktaufnahme.
Tags: Baupolizei, EBSG, Erste burgenländische gemeinnützige Siedlungsgenossensc, Gesundheitsgefährdung Schimmelpilze, Hausverwaltung, Hustenanfälle, Ing. Schlappal, Pfusch, Pfuscherei, Schimmelpilze, Verwaltung EBSG, Wassergebrechen
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